„Neue Wege gehen
   
Chancen erkennen
                              Zukunft sichern“

(Auszug aus einem Fleesensee-Prospekt)

Hier die erste Reaktion der Geschäftsleitung auf unser Schreiben
...wir hoffen, dass sie bei dem Verzicht auf die Einrede der Verjährung genauso schnell sind!

Fleesensee GmbH & Co. Entwicklungs KG


Der Fleesensee
Quelle: www.seen.de

Die "Fleesensee GmbH & Co. Entwicklungs KG" wurde zunächst als "Schloß Blücher GmbH & Co. Entwicklungs KG" gegründet. Sie hat mehrere Tochtergesellschaften, die einzelne Touristik-Objekte wie z. B. das Hotel "Schloß Blücher" betreiben und betrieben.


Bei der Fleesensee GmbH & Co. Entwicklungs KG handelt es sich um einen geschlossenen Immobilienfonds, an dem sich Anleger als Kommanditisten direkt oder indirekt über eine Treuhandkommanditistin, beteiligt haben. Die Mindesteinlage betrug 30.000 DM. Das Gesamtvolumen betrug ca. 395.426.000 DM, das Kapital der Anleger ca. 179.000.000 DM. Die Beteiligungen wurden im Zeitraum 1999/2000 durch die Strukturvertiebe AWD (Hannover) und Hohenlohe - Banghard (Stuttgart) auf Basis eines Emissionsprospekts der "Fleesensee Verwaltungs GmbH" vertrieben. Die Beteiligungsdauer sollte 10 Jahre betragen.

Die Rechte der Anleger auf Schadenersatz, Rückabwicklung etc. verjähren ausnahmslos zum 31.12.2011. Wenn bis dahin nichts unternommen wurde gibt es für Anleger keine Chance mehr an ihr Geld zu gelangen.

Die Aktionsgemeinschaft hat eine kostengünstige Möglichkeit gefunden, die Verjährung um mindestens 6-9 Monate zu hemmen. In dieser gewonnenen Zeit werden die weiteren Schritte vorbereitet und eingeleitet.

Alleine aufgrund der Vielzahl der Betroffenen und der Komplexität der Angelegenheit wird eine sofortige Einleitung von Maßnahmen nicht mit der benötigten Qualität erfolgen können. Daher ist der Schritt der Verjährungshemmung unumgänglich. Anleger sollten sich anhören welche Kosten auf sie zukommen und dann schnellstmöglich eine Entscheidung treffen!

Die verantwortliche Geschäftsleitung der Gesellschaft hat von dem eingenommenen Geld der Anleger - damals knapp 180 Mio. DM - sofort einen erheblichen Teil - fast 62,5 Mio. DM, also knapp 35% (!) - für "weiche Kosten" entnommen. Die Liquidität der Gesellschaft war somit von Anfang an eingeschränkt. Die Umsätze der Fondsgesellschaft sind weit hinter den Erwartungen zurück geblieben.

Aktuell ist von Ihrem eingezahlten Geld wahrscheinlich garnichts mehr übrig. Und schlimmer noch: Sie haben Ausschüttungen aus der Substanz erhalten. Das bedeutet, die Ausschüttungen die Sie erhalten haben waren nicht aus dem operativen Geschäft erwirtschaftet, sonder wurden Ihnen von Ihrem eigens einbezahlten Geld überwiesen.

Sie haben sich jedoch dazu verpflichtet, den Betrag, in dessen Höhe Sie den Fonds gezeichnet haben, zu erbringen. Im Falle einer Insolvenz werden diese Beträge aller Wahrscheinlichkeit nach vom Insolvenzverwalter zurückgefordert.

Zusammengefasst bleibt zu sagen, dass die Gesellschaft nicht mehr über liquide Mittel verfügt, die Bankverbindlichkeiten ehemals 106 Millionen DM und nun 60 Millionen EUR betragen und die Besucherzahlen bei weitem nicht den Kapitalbedarf decken - im Gegenteil, diese sind sogar Rückläufig. Wie wahrscheinlich eine Insolvenz nun ist darf sich jeder gerne selbst ausmalen.

lesen Sie mehr...



Der BGH hat mit heute auf seiner Homepage veröffentlichen Urteilen vom 11.10.2011 (Az. II ZR 242/09 und 248/09) entschieden, dass ein - hier bereits in Liquidation befindlicher - geschlossener Fonds aus abgetretenem Recht der Treuhänderin grundsätzlich seine Anleger auf Zahlung von Fehlbeträgen verklagen kann.


Dort ging es um einen  oHG- Fonds, bei KG- Fonds werden die Begrenzungen auf die Ausschüttungen gem. § 172 Abs 4. HGB gelten.

Die Urteile bestätigen aber unsere Sorgen insbesondere beim Fleesensee- , aber auch bei allen anderen geschl. Fonds.

Wer seine Ansprüche nicht bis zum 31.12.2011 geltend macht, sofern es um Abschlüsse vor 2002 geht, steht hier in einem extremen Risiko.
(Mitteilung von RA Markolf Schmidt)


Ziel dieser Homepage ist es, Anleger, die sich über die Beteiligungstreuhänderin oder als Direktkommanditisten mit ihren Einlagen an der Gesellschaft beteiligt haben, in einer Aktionsgemeinschaft zu bündeln und Wege zu erarbeiten, um die womöglich zu erwar-tenden Schäden abzuwenden oder wenigstens möglichst gering zu halten. Demnächst finden Sie hier einen Link, der Sie zu unserem passwortgeschützten 
Mitgliederbereich führt.

So sieht ein Schreiben der Fleesensee-Geschäftsführung an die Anleger aus, die ihre Beteiligung bereits gekündig haben und auf das Auseinandersetzungsguthaben warten.
So sieht ein Beispiel zur Berechnung des Auseinandersetzungsguthabens aus.


Wichtiger Hinweis:


Diese Seite wird nicht von der Fleesensee-Gruppe betrieben.